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Am 07.06.; 12.06.; 13.06.; sowie 14.06.2017 war es soweit: die Siebtklässler der Realschule am Buchenberg erlebten ihre finalen Suchtpräventionstage in der Familienbildungsstätte in Steinfurt-Borghorst.

Vorausgegangen waren Denen in den Klassen 7a, 7b, 7c und 7d jeweils mindestens 4 Unterrichtseinheiten, die das Thema „Sucht“ zum Inhalt hatten. Dabei setzten sich die Schülern zunächst mit dem Begriff „Sucht“ grundsätzlich und dessen Definition auseinander, und es wurde erarbeitet, dass es stoffgebundene- und nicht stoffgebundene- (Verhaltens) Süchte gibt. Der Unterschied zwischen legalen Drogen und illegalen Suchtstoffen war ebenso Thema in den Einheiten, wie auch Risken und Gefahren die einzelne Stoffe oder Substanzen bei deren Konsum mit sich bringen.

In jeweils einer einzelnen Einheit ging es dann im Schwerpunk einmal um illegalen Drogen, (speziell Cannabis); einmal um Alkohol und ein weiteres Mal ums Rauchen (Nikotin). Begleitendes Thema war dann auch immer wieder das Jugendschutzgesetz sowie das Betäubungsmittelgesetz.
Als fachkundige Referenten wurden alle Einheiten in den Klassen durchgeführt von Kim Suer (Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes) und Norbert Averbeck (Schulsozialarbeiter).

Bei den Präventionstagen, die von externen Fachkräften als Referenten geleitet wurden, ging es nach einem bunten „Warm up“ mit dem Schwungtuch zunächst um das Thema „Nein-Sagen“. Dazu wurden einige kurze Übungen durchgeführt und die Schüler bekamen dann die Aufgabe, in jeweils einer kleineren Gruppe ein Rollenspiel zu einem vorgegebenen Thema mit offenem Ende vorzubereiten und einzuüben. Ein Thema war z.B.: Euer Fußballtrainer der C-Jugend kommt nach einem gewonnenem Pokalspiel in die Kabine und bringt eine Kiste Bier als Belohnung mit. Ein Vater kommt dazu. Wie verhaltet ihr euch als Spieler, wie verhält sich der Vater?
Dieses eingeprobte Stück führten sie dann ihren Klassenkameraden nach ca. 15minütiger Vorbereitung vor, im Anschluss daran wurde die Aufführung kurz diskutiert und analysiert.
Unsere Siebklässler waren hier mit viel Phantasie und Kreativität gesegnet. Die Leistungen verschiedener Darsteller lassen bei einigen Schülern und Schülerinnen vermuten, dass diese im schauspielerischen Genre für Größeres geboren sein könnten.

Nach einer kurzen Pause arbeiteten die Klassen in drei Gruppen weiter. Im Wechsel durchliefen sie dabei einmal den Rauschparcours, das Quiz und das Wurfspiel.

Beim Rauschparcours ging es darum, mit einer sogenannten Rauschbrille verschiedene Aufgaben zu erledigen. Eine Rauschbrille (optisch ähnlich einer Skibrille) simuliert dabei die Sicht eines alkoholisierten Menschen mit unterschiedlichen Promillewerten.
Die Aufgaben bestanden darin, einfache Ball-werf-Übungen zu machen, einen mit Pylonen abgesteckten Parcours mit einem Cityroller zu durchfahren, ein Handy zu suchen und damit dann eine Nummer zu wählen, eine Person aus einer simulierten, brenzligen Situation zu retten, eine Geldbetrag abzuzählen und Ähnliches.
Neben viel Spaß an der Sache waren die Schüler aber durchaus sehr beeindruckt, wie schwierig es z.B. ist, mit dem Cityroller den Parcours zu durchfahren bei einem suggerierten Blutalkoholgehalt von 0,8 Promille.

Beim Quiz hatten die Schüler die Gelegenheit, u.a. ihr erwordenes Wissen aus den zum Thema passenden Unterrichtseinheiten (s.o.) abzurufen und kräftig Punkte zu sammeln. Aus insgesamt 18 Fragen, wovon jede mit max. 5 Punkten bewertet werden konnte, galt es die höchste Punktezahl zu erreichen. Dabei gab es pro Frage jeweils drei Antwortmöglichkeiten. Es war möglich, alle 5 Punkte auf eine Möglichkeit zu setzen, aber auch die Chance, die Punkte auf alle drei Alternativen aufzuteilen. Die Gesamtzahl der Punkte wurde schließlich addiert und so die Siegergruppe ermittelt.

Im Wurfspiel schließlich ging es um bestimmte Situationen bzw. Aktionen im Alltag, die die Schüler besprechen und bewerten sollten, und sich schließlich selbst dabei positionieren. Hierbei gab es viel Raum für Diskussionen und auch Spekulationen, den die Schüler eifrig nutzen.

Am Ende des Präventionstages gab es noch eine abschließende Runde im Plenum mit kurzer Reflexion des Tages sowie der Siegerehrung (eine Runde alkoholfreie Cocktails), bevor die Schüler und Schülerinnen gut gelaunt in den freien Nachmittag entlassen wurden.

Neben gut gelaunten und interessierten Schülern gab es auch sehr gut zufriedene Referenten, die die Präventionstage durchgeführt hatten. Als sehr positiv wurde sowohl das Interesse, die Disziplin als auch das Wissen der Schüler bezüglich der Themen hervorgehoben und gelobt. Positiv bemerkt wurden auch die Gesamtorganisation, das Konzept, die Räumlichkeiten sowie die kulinarische Versorgung (u.a. gemeinsames Mittagessen der Referenten in der Mensa der Realschule nach der Veranstaltung).

Als Referenten tätig waren neben Kim Suer von der Suchtberatungsstelle des Caritasverbandes noch Mitarbeiter des OT-Heimes St. Nikomedes, der mobilen Jugendarbeit Steinfurt, der diakonischen Erziehungsberatungsstelle Steinfurt, die Schulsozialarbeiter der drei weiterführenden Schulen aus Ochtrup sowie eine Honorarkraft.

Die inhaltliche und administrative Gesamtleitung lag beim Schulsozialarbeiter Norbert Averbeck, die schulinterne Koordination bei Frau Tappe.

 

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