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Bläserklasse- „The Crazy Tones”

Innovative Wege im Musikunterricht der Realschule

Seit dem Schuljahr 2003/2004 gibt es an unserer Schule die Bläserklasse. Eltern, die ihr Kind an der Realschule am Buchenberg anmelden, entscheiden sich, ob ihr Kind in die Bläserklasse, eine bilinguale oder in eine Regelklasse gehen sollen. Klassenmusizieren in einer Bläserklasse ist eine Methode des Musikunterrichts, bei der jeder Schüler einer Klasse im regulären Musikunterricht ein Orchesterinstrument wie Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune und Tuba erlernt.

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Musikklasse 5 (2013/2014)

Zusätzlich besteht die Möglichkeit E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und Keyboard zu spielen. Für zwei Schuljahre (Jahrgangsstufe 5 und 6) verwandelt sich die Klasse pro Woche vormittags zweimal eine Schulstunde in ein Orchester. Nicht herkömmlicher Musikunterricht steht dann auf dem Stundenplan, sondern eine Orchesterprobe im Klassenverband. Damit erlangen die Schüler von Beginn an eine stärkere Spielpraxis als die meisten Anfänger. Ein besonderes Unterrichtskonzept ermöglicht es, dass alle Schüler von Beginn an als Orchester zusammen spielen können.
Die meisten Schüler der Musikklasse sind zu Beginn auf ihren Instrumenten Anfänger. Ihr Instrument, das sie spielen wollen, suchen sie sich nach einer ausführlichen Beratung seitens erfahrener Musiklehrer (vor den Sommerferien) selber aus. Alle Blasinstrumente können von der Realschule am Buchenberg ausgeliehen werden.
Die „Crazy Tones 5“ (Schuljahr 2015/16) und ihre Instrumentengruppen.

 

Holzbläser: Altsaxophon, Klarinette, Querflöte
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Blechbläser: Trompete und Posaune
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Spieltechnische Begleitung erfahren die Schüler in einer wöchentlichen Übungsstunde beim Instrumentalunterricht durch einen Fachmann/ eine Fachfrau. Nur so können sich auch auf Dauer die wichtigen Erfolgserlebnisse einstellen. Diesen zusätzlichen Instrumentalunterricht finanzieren die Eltern selbst, er findet zeitlich aber innerhalb des normalen Schulbetriebs statt, also keine zusätzlichen Unterrichtsstunden nach der Schule.

 

Warum wird Klassenmusizieren als 
"pädagogisch besonders wertvoll" diskutiert?

Die Schüler lernen dabei viel mehr als nur Musik machen und Musikstile und Komponisten kennen. Lehrer, Eltern und Kinder berichten vom starken Zusammenhalt in der Klassengemeinschaft, es entwickelt sich ein Wir-Gefühl, gegenseitige Rücksichtnahme, aber auch eine vermehrte Konzentrationsfähigkeit. In den Orchesterproben müssen die Kinder nämlich genau dieses: sich konzentrieren, aufeinander hören und miteinander harmonisch musizieren.

Bei den regelmäßigen Auftritten fassen alle SchülerInnen mit an, helfen beim Transport und Aufbau und tragen zum Gelingen der Konzerte bei. Alle erleben das Lampenfieber davor und genießen den Applaus danach. Die Persönlichkeit jedes einzelnen Mitschülers wird maßgeblich gestärkt.

Hier ein Eindruck von der Musikklasse 5 (2013) nach einem knappen Jahr (Auftritt beim Weltkindertag in Steinfurt). 

Die Musikklasse 6 schrieb 2014 ein eigenes Musikstück mit Text und belegte damit in einem bundesweiten Wettbewerb den 6. Platz. Das Video ist ein schönes Beispiel für die Verbindung von praktischem Musizieren und lebendigem, fächerverbindendem Unterricht. 

Und wichtig ist auch: Wer gemeinsam musiziert, zeigt deutlich weniger Aggressionen und Gewalt.

Mit dem Erlernen eines Instruments wird den Kindern eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung mitgegeben, denn sie können sich weiteren ortsansässigen Orchestern anschließen: dem Jugendorchester Borghorst, dem „Friedensklang“, den „Patrioten“, verschiedenen Orchestervereinen der umliegenden Gemeinden z.B. in Laer oder Nordwalde. Unsere Bläserklasse strahlt somit auch in die Region aus und fördert das Laienmusikwesen.

 

Nach der Musikklasse geht es weiter...

Seit dem Schuljahr 2008/09 können Schülerinnen und Schüler je nach Leistungsstufe in der "großen" BigBand (hauptsächlich Klasse 9 und 10) oder in der neu gegründeten JuniorBigBand (Klasse 6-8) mitspielen.

Die JuniorBigBand ist die beste Möglichkeit für ehemalige Musikklassenschüler nach der Klasse 6 weiter in einer Gruppe Musik zu machen. Hier werden fetzige, dem Niveau angepasste Stücke geprobt und aufgeführt, und man kann mit seinen Schulfreunden weiter Musik machen. Je nach Leistungsfortschritt wechselt man danach in die BigBand der Schule.

In der JuniorBigBand haben auch junge Instrumentalisten, die nicht aus den Musikklassen kommen, die Möglichkeit, in einer Band zu spielen.

Ein Querschnitt der musikalischen Aktivitäten und des erstaunlich großen Potentials der Buchenberg-Schülerinnen und -schüler wurde am 4.07.2010 gezeigt. In einem Konzert am Schuljahresabschluss präsentierten sich alle Musikgruppen der Schule mit Beiträgen unter dem Motto "Musik erzählt Geschichten".

Neben den Musikklassen 5 und 6, den Crazy Tones, spielten auch die JuniorBigBand (Klasse 7/8) und die BigBand (Klasse 9/10). Der PopChor der Jahrgangsstufen 8-10 gab auch Solistinnen eine Chance und garnierte seinen Auftritt mit ansehnlichen Choreografien.

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