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Die Realschülerinnen und -schüler der Klasse 7c vom Buchenberg staunten nicht schlecht, wie viel Energie in dem Schnipsel einer Plastiktüte steckt. Udo Warstat von der EnergieAgentur.NRW war von Düsseldorf nach Borghorst gekommen und führte den Jungen und Mädchen im Rahmen des „Klima Teens“-Programms eindrucksvoll vor Augen wie lange das Plastikstückchen mit heller Flamme brennt, wie viel Energie des Ausgangsrohstoffs Erdöl wirklich enthalten ist, und von uns Konsumenten regelmäßig achtlos entsorgt wird. Die Sensibilisierung für den achtsamen Gebrauch von Kunststoffen mit der begrenzten Verfügbarkeit von fossilen Ressourcen und die vielfältigen Möglichkeiten, alternative Produkte zu verwenden, standen im Mittelpunkt des Vortrages. Erdkundelehrer Romuald Mevert ergänzte in diesem Zusammenhang die kommunale Nachhaltigkeitsaktion „Steinfurt tüt was“ als eine vorbildliche Möglichkeit, Plastikmüll zu reduzieren.
„Was ist eigentlich Microplastik“, fragte Max und durfte mit seinen Mitschülern gleich selbst der Frage nachgehen. In einem Experiment filterten sie die kleinen Teilchen aus normalem Hautpeeling heraus. Jeder konnte sich plakativ vorstellen, wie dieses Plastik über die Nahrungskette im Meer weitergegeben wird und für Umweltschäden und Erkrankungen sorgt. Abschließend ging es um ein wichtiges Utensil der Jugendlichen: wie lang ist der Lebenszyklus eines Handys und wie kann man Ende möglichst viele kostbare Rohstoffe wiederverwenden und die Umwelt und das Klima schonen? Vielleicht setzt sich hier langfristig das Mehrweghandy durch? Wir sind gespannt.